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Dorf "auf dem Berge", so in etwa läßt sich der Ortsname übersetzen, den die Wenden dieser Ansiedlung inmitten ausgedehnter Wiesen und Felder gaben.
Wahrscheinlich entstand der kleine Ort, der ca. 5 km südöstlich von der Stadt liegt, im 13. Jahrhundert. Aus dem wendischen Runddorf entwickelte sich im Laufe der Zeit das Angerdorf in seiner jetzigen Form. Viele Zeugen aus vergangener Zeit sind nicht auf den ersten Blick sichtbar, obwohl Wietstock von geschichtsträchtiger Landschaft umgeben ist. An die erbitterten Kämpfe der preußischen Landwehr gegen die Truppen Napoleons im Jahre 1813 erinnern die fast überwachsene Schanze und im gegenüberliegenden Waldstück einige Gedenksteine.


Das Gemeindezentrum Wietstock
Sonnenuntergang bei Wietstock


Die schlichte barocke Kirche aus dem Jahr 1746 ist das älteste Bauwerk im Ortsteil. Das wirtschaftliche Leben wird neben einigen kleineren gewerblichen Ansiedlungen in erster Linie von der Landwirtschaft bestimmt.
Wir finden dort ein Moto-Cross-Übungsgelände, einen Modellflugplatz, eine Reitanlage und im Umfeld die typische brandenburgische Landschaft.

Für den historisch interessierten Wanderer ist der ca. 15 km lange Wanderweg vom Bahnhof Ludwigsfelde, vorbei am Löwenbrucher Weinberg zu den Wietstocker Schanzen und den Gedenkstein empfehlenswert. Zurück gelangt man entlang dem Nuthegraben über die Wiesen nach Kerzendorf und von dort aus durch den Wald zur Rheinfeldener Allee.

Die Wietstocker Kirche
Die Wietstocker Kirche


Ortsbeirat des Ortsteiles Wietstock
Rainer Lange
Heike Zander
Ute Selent





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