Die unberührte Natur rund um Löwenbruch
Funde weisen darauf hin, dass es in dem an der B 101 gelegenen Löwenbruch schon Besiedlungen in der Steinzeit - also vor rund 4000 Jahren - gegeben hat. Die grasreiche Niederung bot schon immer Gelegenheit zur Viehzucht, und so gab es zu allen Zeiten Neugründungen von Ansiedlungen und Höfen, bis heute ist die Landwirtschaft dominierend.
Die älteste, verbriefte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1346. Der Ortsname wurde jahrhundertelang mehrfach variiert - Lawenbruch, Lowenbruhe, Leuenbruch ist in alten Registern zu finden und bedeutet soviel wie "tiefes Bruch". Es gibt eine wechselvolle Geschichte der Adelsfamilien von Löwenbruch, ab 1805 kam das Gut an das Geschlecht der von dem Knesebeck, in deren Besitz es bis 1945 war.
Sehenswert sind das um 1800 erbaute Herrenhaus mit dem Mühlradsockel davor und das älteste Bauwerk, die 1716 vom damaligen Gutsherrn von Alvensleben eingeweihte Dorfkirche. Löwenbruch ist bekannt für die gute regionale Küche der ortsansässigen Gastronomen und lädt zum Radfahren und Wandern über ausgedehnte Weiden und Wiesen ein.
Über den Weinberg vorbei an den großen Stallanlagen der Agrargenossenschaft gelangt man nach Ludwigsfelde mit seinem attraktiven Stadteingang, dem ca. 80 ha großen Gewerbegebiet PreußenPark.
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