Die Nuthe am Ortsrand Jütchendorf
Jütchendorf war ein schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelter Ort. Funde von Tierknochen und Tonscherben sowie Herdsteine geben Hinweise darauf. Des weiteren fand man vorslawische und mittelalterliche Siedlungsreste. Es wird vermutet, dass Jütchendorf schon vor dem 13. Jahrhundert gegründet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung findet man im Landbuch Kaiser Karl IV. aus dem Jahre 1375. Besitzer des Ortes waren zunächst Heinrich von der Gröben und später derer von Schlabrendorf. Jütchendorf war ursprünglich ein Sackgassendorf am großen Nuthe-Moor. "Wo der Teltow endete, begann die Zauche. Keine Straße, kein Weg führte hinüber. Hier war die Welt zu Ende." Heute kann man Jütchendorf über zwei Brücken in Richtung Blankensee verlassen.
(Text erarbeitet vom Geschichtsverein Ludwigsfelde e.V., aus Entdeckungstour in unsere Ortsteile)
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