Dorfkirche Gröben
Gröben wird bereits im 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit den umliegenden Orten erwähnt. Die Familie von der Gröben war zu dieser Zeit einer der mächtigsten Vasallen Kaiser Karls IV. in der Mark. Aber entscheidend geprägt wurde Gröben und die nördliche Nutheregion durch die darauffolgende Herrschaft der Familie von Schlabrendorf, deren 1720 erbautes Herrenhaus steht restauriert mitten im Ort. Die 1908 bei einem Brand zerstört Gröbener Dorfkirche wurde nach den Plänen von Prof. Franz Schwechten, dem Erbauer der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche in Berlin, wieder aufgebaut. Sehenswert sind insbesondere die Wandmalereien von Prof. Oetken, die Orgel von G. Sauer und eine von Kaiserin Augusta Viktoria gestiftete Altarbibel.
Auch Theodor Fontane besuchte Gröben und seine Umgebung sehr oft. In seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschreibt er u.a. seine Besuche im Pfarrhaus und das Studium der Kirchenbücher. Gröben bietet dem Besucher neben der Geschichte ein reichhaltiges Angebot an touristischen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten, in mehreren Gaststätten die typisch brandenburgische Küche zu genießen.
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